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Niederdeutsche Bühne
Rostock e.V.
Dierk Löscher
Dierkower Höhe 42
18146 Rostock
Tel: 0381 - 666 08 08
Fax: 038204 - 74616
E-Mail: loescher@ndb-rostock.de
Dode Kierls sünd Frugensglück
Kriminalkomödie in 4 Akten von Rudolf Korf
Die drei Schulfreundinnen Therese, Käthe und Hedwig, an ein Leben in Luxus gewöhnt, treffen sich zum Plausch.
Nachdem die „üblichen“ Freundlichkeiten ausgetauscht wurden und dabei tüchtig dem Absinth zugesprochen wurde, kommen die wahren Probleme an den Tag. Alle drei haben Männer, die sie auf unzähligen Konferenzen mit den Sekretärinnen betrügen. So entsteht der Plan, sich der Männer zu entledigen. Da Erben vor Scheidung geht, soll ein Auftragsmörder gedungen werden. Aber wer? Philip, ehemaliger Schulkamerad und jetzt Gärtner bei Therese, scheint der Mann der Wahl zu sein. Doch wie gewinnt man ihn? Mit Geld oder gar mit Sex? An beidem ist Philip nicht interessiert, lässt sich jedoch zum Schein auf das Spiel ein. Er verfolgt eigene Ziele und will sich für viele Demütigungen rächen. Mit der Unterstützung zweier Freunde werden die Ehemänner „beseitigt“, wofür Freundin Silke die Vorarbeit leistet ...
Am Ende ist zwar keiner tot, aber alle schachmatt ..., bis auf Philip.
Und das sagt die Presse:
Tote Kerle und das Glück der Frauen. Ein teuflischer Plan, geschmiedet bei reichlich Absinth: Niederdeutsche Bühne feiert umjubelte Premiere in der Bühne 602.
Uwe Snopkowski/ Rostock
Ein Feuerwerk komödiantischer Höhepunkte – vor allem durch das lustvolle Spiel aller agierenden Personen. […] Drei Schulfreundinnen, gut bemittelt durch die undurchsichtigen Geschäfte ihrer Ehemänner, schmieden beim reichlich genossenen Absinth einen mörderischen Plan. Therese Markwort, überzeugend dargestellt von Ursula Treder, Käthe Pinkus, der Cornelia Jost markant Profil gibt, und Hedwig Frank, der Hanna Becker kraftvoll Gestalt verleiht. […] Allein die von Impulsivität und weiblicher Körpersprache und deftigen Dialogen untermalte Spielweise überzeugte die Zuschauer. Alle drei Darstellerinnen verstehen es überzeugend und in ihrer Spielweise gleichberechtigt, das Publikum in ihren Bann zu ziehen und immer wieder spontan zum Lachen zu bringen. Der Funke der Heiterkeit, aus der Situationskomik der agierenden Mimen entstanden, durch gute Einfälle untermauert, durchzog die gesamte Komödie. Eine durchgehend tragende Rolle wird von Dierk Löscher als Philipp Heitmann verkörpert, der Schlachter gelernt hat, als Gärtner und auch für alle anderen Aufgaben im Hause Markwort ausgenutzt wird. Dierk Löscher meistert die von sehr unterschiedlichen Anforderungen getragene Rolle in dem wechselhaften Szenario. […]
Wie es ausgeht mit den "doden Kierls", die "Frugensglück sünd", wird nicht verraten. Für das Spiel aller sieben Darsteller eine sehr anspruchsvolle Komödie, die in der professionellen Inszenierung von Andrea Stache Peters und Regieassistenz von Johanna Bojarra kraftvoll über die Bühne ging. Passende Masken und Kostüme sowie ein zweckmäßiges Bühnenbild schufen eine entsprechende Atmosphäre. Alles in allem eine "schöne, runde und ausgewogene Sache", wie sinngemäß der anwesende Autor Rudolf Korf anerkennend äußerte.
Das begeisterte Premierenpublikum dankte es mit verdient nicht enden wollendem Beifall.
NNN, Ausgabe Rostock, 24.10.2011
Ein Mordsgaudi up Platt
Gerd Richardt/Rostock
„För’t Geldverdeinen is so’n Kierl jo ganz got – oewer de ganze anner Tied is he bannig anstrengend.“ Mit diesem und jeder Menge ähnlichen Sprüchen haben die Maten der Niederdeutschen Bühne Rostock ihr plattsüchtiges Publikum von Anfang an im Griff. […]
„Kriminalkomödie“ steht auf dem Zettel, Groteske oder Farce träfen es auch. Entscheidend ist, dieses Stück, in Rostock von Andrea Stache Peters inszeniert, kostet die Stärken des Plattdeutschen aus. Rudolf Korf, seit Jahrzehnten erfolgreichster Plattstückeschreiber Mecklenburg-Vorpommerns, schöpft wieder aus dem Vollen. Vor Jahren stand er selbst in Schwerin auf der Bühne. Er lässt keinen der Maten auf der Bühne verhungern, bei ihm haben auch Nebenfiguren immer wieder etwas zu lachen vorzutragen. Ob Sprachwitz, Verwechslungswirren, Slapstick – das Ganze ist eine einzige Dauerattacke auf die Lachmuskeln.
... Ursula Träder, Cornelia Jost, Hanna Becker: „alle drei mordsmäßig aufgelegt, saftiges Platt“
... Inken Muhlack: „vielversprchend“
... Ortwin Reim, Hartmut Bangsow: „Publikumslieblinge“
Ostseezeitung, Rostocker Zeitung, 24.10.2011
Die drei Schulfreundinnen Therese, Käthe und Hedwig, an ein Leben in Luxus gewöhnt, treffen sich zum Plausch.
Nachdem die „üblichen“ Freundlichkeiten ausgetauscht wurden und dabei tüchtig dem Absinth zugesprochen wurde, kommen die wahren Probleme an den Tag. Alle drei haben Männer, die sie auf unzähligen Konferenzen mit den Sekretärinnen betrügen. So entsteht der Plan, sich der Männer zu entledigen. Da Erben vor Scheidung geht, soll ein Auftragsmörder gedungen werden. Aber wer? Philip, ehemaliger Schulkamerad und jetzt Gärtner bei Therese, scheint der Mann der Wahl zu sein. Doch wie gewinnt man ihn? Mit Geld oder gar mit Sex? An beidem ist Philip nicht interessiert, lässt sich jedoch zum Schein auf das Spiel ein. Er verfolgt eigene Ziele und will sich für viele Demütigungen rächen. Mit der Unterstützung zweier Freunde werden die Ehemänner „beseitigt“, wofür Freundin Silke die Vorarbeit leistet ...
Am Ende ist zwar keiner tot, aber alle schachmatt ..., bis auf Philip.
Und das sagt die Presse:
Tote Kerle und das Glück der Frauen. Ein teuflischer Plan, geschmiedet bei reichlich Absinth: Niederdeutsche Bühne feiert umjubelte Premiere in der Bühne 602.
Uwe Snopkowski/ Rostock
Ein Feuerwerk komödiantischer Höhepunkte – vor allem durch das lustvolle Spiel aller agierenden Personen. […] Drei Schulfreundinnen, gut bemittelt durch die undurchsichtigen Geschäfte ihrer Ehemänner, schmieden beim reichlich genossenen Absinth einen mörderischen Plan. Therese Markwort, überzeugend dargestellt von Ursula Treder, Käthe Pinkus, der Cornelia Jost markant Profil gibt, und Hedwig Frank, der Hanna Becker kraftvoll Gestalt verleiht. […] Allein die von Impulsivität und weiblicher Körpersprache und deftigen Dialogen untermalte Spielweise überzeugte die Zuschauer. Alle drei Darstellerinnen verstehen es überzeugend und in ihrer Spielweise gleichberechtigt, das Publikum in ihren Bann zu ziehen und immer wieder spontan zum Lachen zu bringen. Der Funke der Heiterkeit, aus der Situationskomik der agierenden Mimen entstanden, durch gute Einfälle untermauert, durchzog die gesamte Komödie. Eine durchgehend tragende Rolle wird von Dierk Löscher als Philipp Heitmann verkörpert, der Schlachter gelernt hat, als Gärtner und auch für alle anderen Aufgaben im Hause Markwort ausgenutzt wird. Dierk Löscher meistert die von sehr unterschiedlichen Anforderungen getragene Rolle in dem wechselhaften Szenario. […]
Wie es ausgeht mit den "doden Kierls", die "Frugensglück sünd", wird nicht verraten. Für das Spiel aller sieben Darsteller eine sehr anspruchsvolle Komödie, die in der professionellen Inszenierung von Andrea Stache Peters und Regieassistenz von Johanna Bojarra kraftvoll über die Bühne ging. Passende Masken und Kostüme sowie ein zweckmäßiges Bühnenbild schufen eine entsprechende Atmosphäre. Alles in allem eine "schöne, runde und ausgewogene Sache", wie sinngemäß der anwesende Autor Rudolf Korf anerkennend äußerte.
Das begeisterte Premierenpublikum dankte es mit verdient nicht enden wollendem Beifall.
NNN, Ausgabe Rostock, 24.10.2011
Ein Mordsgaudi up Platt
Gerd Richardt/Rostock
„För’t Geldverdeinen is so’n Kierl jo ganz got – oewer de ganze anner Tied is he bannig anstrengend.“ Mit diesem und jeder Menge ähnlichen Sprüchen haben die Maten der Niederdeutschen Bühne Rostock ihr plattsüchtiges Publikum von Anfang an im Griff. […]
„Kriminalkomödie“ steht auf dem Zettel, Groteske oder Farce träfen es auch. Entscheidend ist, dieses Stück, in Rostock von Andrea Stache Peters inszeniert, kostet die Stärken des Plattdeutschen aus. Rudolf Korf, seit Jahrzehnten erfolgreichster Plattstückeschreiber Mecklenburg-Vorpommerns, schöpft wieder aus dem Vollen. Vor Jahren stand er selbst in Schwerin auf der Bühne. Er lässt keinen der Maten auf der Bühne verhungern, bei ihm haben auch Nebenfiguren immer wieder etwas zu lachen vorzutragen. Ob Sprachwitz, Verwechslungswirren, Slapstick – das Ganze ist eine einzige Dauerattacke auf die Lachmuskeln.
... Ursula Träder, Cornelia Jost, Hanna Becker: „alle drei mordsmäßig aufgelegt, saftiges Platt“
... Inken Muhlack: „vielversprchend“
... Ortwin Reim, Hartmut Bangsow: „Publikumslieblinge“
Ostseezeitung, Rostocker Zeitung, 24.10.2011
